Antikorruptionsrichtlinie

Antikorruptions- und Antibestechlichkeitsrichtlinie von „Win-Peleta“, GmbH

(im Weitern – „Firma“)

Inhalt

1. Ziel der Richtlinie

2. Wen betrifft diese Richtlinie?

3. Die Rolle der Richtlinie für die Mitarbeiter der Firma – kurzer Überblick

4. Grundprinzipien der Firma

5. Beibehaltung und Verantwortung

6. Bestimmung von Begriffen „Bestechlichkeit“ und „Korruption“

7. Geschäftsgeschenke und Gastfreundlichkeit

8. Inakzeptables Verhalten

9. Zahlungen für die Vereinfachung der Formalitäten

10. Freiwillige Beiträge

11. Affiliierte Personen

12. Verantwortung von Mitarbeitern

13. Registrierung und Aufzeichnung

14. Benachrichtigungen übe den Korruptionsverdacht

15. Schutz

16. Überwachung und Überprüfung

ANHANG 1. MÖGLICHE SZENARIEN VON RISIKOREALISATION. MERKAMLE ON BESTECHLICHKEIT UND KORRUPTION

1. Ziel der Richtlinie

1.1 Das Ziel dieser Richtlinie ist:

(A) Die Haftungsrahmen der Firma, ihrer Mitarbeiter oder mit der Firma verbundenen Menschen über die Stellungnahme der Firma zur Bestechlichkeit und Korruption, festzulegen.

(B) Den Mitarbeitern der Firma alle nötigen Informationen und Vorschriften über die Erkennung und Bekämpfung der Bestechlichkeit und Korruption, zur Verfügung zu stellen.

Es ist sehr wichtig, dass alle Bestimmungen dieser Richtlinie von jedem einzelnen Mitarbeiter der Firma durchgelesen verstanden und befolgt werden.

2. Wen betrifft diese Richtlinie?

2.1 Für die Ziele dieser Richtlinie wird GmbH „Win-Peleta“ als Firma bezeichnet.

2.2 Diese Richtlinie betrifft alle Mitarbeiter der Firma, abgesehen von der Stelle und Niveau, einschließlich Direktoren, Managers, Mitarbeiter ( festangestellte, zeitlich angestellte und die die nach einem zeitlich befristeten Arbeitsvertrag arbeiten), Berater, Dienstleister, Berufsreisende, Outsourcing Mitarbeiter, Praktikanten, Agenten und alle andere Unternehmen und ihre Mitarbeiter, die mit der Firma auf irgendeine Weise zusammenarbeiten, abgesehen von ihrer Lage (im Weiteren werden sie alle gemeinsam als „Mitarbeiter“ bezeichnet).

2.3 Die Firma wird sich auch über die Feststellung ähnlicher Richtlinie und Vorschriften für die Bekämpfung der Bestechlichkeit in ihren Partner-Firmen freuen.

3. Die Rolle der Richtlinie für die Mitarbeiter der Firma – kurzer Überblick

3.1 Gemäß dieser Richtlinie als Rechtsverletzungen gelten: (1) Bestechung einer anderen Person; (2) Erhaltung des Bestechungsgeldes; (3) Bestechung eines Staatsbeamten; (4) andere Handlugen, die gesetzmäßig als solche gelten, die die Vorschriften der Antikorruptionsgesetzgebung verletzen.

3.2 Gesetzgebung der Ukraine (Gesetz der Ukraine „Über die Vorbeugung und Bekämpfung der Legalisierung (Geldwäscherei) der Einkommen, die man auf verbrecherischem Wege bekommen hat, der Finanzierung von Terrorismus, Finanzierung und Verbreitung von Massenvernichtungswaffen“, aus dem Jahr 2014, sowie das Gesetz der Ukraine „Über die Vorbeugung der Korruption“ aus dem Jahr 2014) gibt eine detaillierte Auflistung von Subjekten, die zu den Teilnehmern der Korruptionsdelikt werden können, und die Strafgesetzgebung der Ukraine gibt eine detaillierte Beschreibung von allen möglichen korrumpierten Handlungen und den entsprechenden Strafmaßnahmen.

Gemäß der Gesetzgebung der Ukraine, kann ein Korruptionstat mit einer Geldstrafe, Freiheitsstrafe, sowie mit einem Vermögensentzug bestraft werden.

3.3 Es ist verboten, Personen (einschließlich Staatsbeamten) finanzielle oder andere Vorteile anzubieten, zu versprechen oder zu gewähren, um die missbräuchliche Erfüllung ihrer Pflichten zu fördern oder zu verlangen.

3.4 Es ist verboten, direkt oder indirekt finanzielle oder andere Leistungen als Vergütung für die ordnungswidrige Erfüllung seiner Pflichten zu akzeptieren oder zuzustimmen. Es spielt keine Rolle, für wen dieser Vorteil bestimmt ist - direkt für Sie oder einen Dritten.

3.5 Wenn die Arbeitsstelle des Mitarbeiters der Firma dies vorsieht, darf er repräsentative Veranstaltungen / Corporate Hospitality organisieren und daran teilnehmen (zur Klärung dieser Frage muss sich der Mitarbeiter an seinen direkten Vorgesetzten wenden). Solche Maßnahmen müssen jedoch immer vernünftig und angemessen sein. Ausführlichere Informationen zu diesem Thema (einschließlich der Regeln für den Austausch von Geschäftsgeschenken) finden Sie in den folgenden Abschnitten der Richtlinie.

4. Grundprinzipien der Firma

4.1 Ehrliche und ethische Geschäftsführung ist die Politik der Firma. Wir halten uns strikt an die Bekämpfung von Bestechung und Korruption und halten uns an die Standards professioneller, ehrlicher und anständiger Geschäftsaktivitäten und -beziehungen in allen Bereichen der Firmentätigkeit.

4.2 Das optimale Ziel der Firma besteht darin, bei allen Personen, mit denen sie Geschäftsbeziehungen unterhält, einen ähnlich strengen Ansatz zur Bekämpfung von Bestechung und Korruption anzuwenden.

4.3 Im Rahmen ihrer Tätigkeit unterliegt die Firma den Gesetzen der Ukraine über die Bekämpfung von Korruption und Geldwäscherei im In- und Ausland. Die Firma muss außerdem die Anforderungen der Gesetzgebung über Bekämpfung von Bestechung und Korruption in den Gerichtsbarkeiten seiner Geschäftstätigkeit erfüllen.

4.4 Bestechung und Korruption sind Verstöße, für die strafrechtliche Verantwortlichkeiten auftreten können (bis zur Verhaftung). Wenn die Firma bei korrupten Aktivitäten entdeckt wird, kann dies ihren Ruf erheblich beeinträchtigen. In dieser Hinsicht nimmt die Firma seine rechtlichen und Reputationsverantwortlichkeiten sehr ernst und erwartet von seinen Mitarbeitern einen ähnlichen Ansatz.

4.5 Diese Richtlinie interpretiert den Begriff "Dritter" als jede natürliche oder juristische Person, mit der die Mitarbeiter der Firma während des Arbeitsprozesses interagieren, und umfasst die folgenden Personen: bestehende und potenzielle Kunden, Lieferanten, Händler, Personen, mit denen die Firma in Geschäftsbeziehungen steht, Vertretern, Beratern, staatliche und öffentliche Behörden (einschließlich ihrer Berater, Vertreter und Beamte) sowie Politiker und politische Parteien.

5. Beibehaltung und Verantwortung

5.1 Der Firmendirektor trägt die Hauptverantwortung für die Anwendung von Verfahren zur Verhinderung von Bestechung und Korruption.

5.2 Die Firmenleitung ist verantwortlich für die tägliche Anwendung dieser Richtlinie im Rahmen ihrer Arbeit sowie für die Überprüfung der Richtlinie auf Übereinstimmung mit den Anforderungen des Gesetzes, Angemessenheit und Effizienz. Management und leitende Angestellte auf allen Ebenen sind dafür verantwortlich, die Anforderungen dieser Richtlinie ihren Untergebenen zur Kenntnis zu bringen und sie ihnen verständlich zu machen. Alle diesbezüglich festgestellten Möglichkeiten zur Verbesserung der Beschäftigung sollten unverzüglich umgesetzt und regelmäßig überprüft werden, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen.

5.3 Alle Mitarbeiter der Firma sind einzeln und gemeinsam für die erfolgreiche Anwendung dieser Richtlinie verantwortlich und verpflichtet, die in der Richtlinie beschriebenen Verfahren einzuhalten. Wenn ein Mitarbeiter Möglichkeiten zur Verbesserung dieser Richtlinie sieht, sollte er sich mit einer Anfrage, Kommentaren und Vorschlägen zu diesem Problem an seinen direkten Vorgesetzten wenden.

6. Bestimmung von Begriffen „Bestechlichkeit“ und „Korruption“

6.1 Korruption ist die Nutzung seiner Autorität durch einen Beamten oder eine Einzelperson zum persönlichen Vorteil.

6.2 Bestechung ist ein Angebot, ein Versprechen oder eine direkte Belohnung oder Auszeichnung zum Zweck des Erhalts von kommerziellen, vertraglichen, behördlichen oder persönlichen Vorteilen durch den Bestechungsgeber aufgrund der unsachgemäßen Erfüllung von Pflichten durch die Person, die das Bestechungsgeld erhalten hat.

6.3 Eine unsachgemäße Erfüllung von Pflichten durch eine Person ist ein Fall von (1) unehrlichen Handlungen, (2) voreingenommenen Urteilen oder (3) Machtmissbrauch durch eine Person, die eine Machtposition innehat.

6.4 Im Rahmen dieser Richtlinie ist Bestechung eine Situation, in der eine Person eine Zahlung, ein Geschenk, eine Dienstleistung, einen finanziellen oder sonstigen Vorteil von einer anderen Person annimmt oder ihr anbietet, um den Verlauf und die Ergebnisse von Geschäftsaktivitäten zu beeinflussen bzw. um die unsachgemäße Pflichterfüllung zu belohnen oder zu ermutigen.

6.5 Bestechung und Korruption, an denen Regierungsbeamte oder Handelsunternehmen, einschließend gemeinsame Unternehmen, beteiligt sind, können direkt oder indirekt durch die Einbeziehung von Dritten wie Agenten, Maklern, Beratern und Partnern in den gemeinsamen Unternehmen erfolgen. Diese Begriffe umfassen auch Zahlungen zur Vereinfachung der Formalitäten, auch wenn sie in einigen Ländern völlig legal sind.

7. Geschäftsgeschenke und Gastfreundlichkeit

7.1 Diese Richtlinie verbietet weder den vernünftigen und angemessenen Austausch von Geschäftsgeschenken mit Dritten noch Unternehmensgastfreundlichkeit. Erhaltene oder gegebene Geschenke müssen jedoch den Bestimmungen dieser Richtlinie entsprechen.

7.2 Mit dieser Richtlinie können Sie Geschäftsgeschenke im Namen des Unternehmens unter folgenden Bedingungen geben und empfangen:

(A) Ein Geschäftsgeschenk wird nicht zum Zweck der Beeinflussung eines Mitarbeiters des Unternehmens (im Falle des Erhalts eines Geschenks) oder eines Dritten (im Falle des Schenkens) gegeben, um einen Mitarbeiter des Unternehmens / Dritten zur unzulässigen Erfüllung von Pflichten zu motivieren.

(B) Das Geben / Empfangen eines Geschäftsgeschenks widerspricht unter keinen Umständen den örtlichen Gesetzen, ist verhältnismäßig und erfolgt zum richtigen Zeitpunkt.

(C) Die Überreichung / der Erhalt eines Geschäftsgeschenks ist offen und stellt kein Geheimnis dar.

(D) Was die Staatsbeamte anbetrifft, so darf ein Mitarbeiter der Firma ohne vorherige Zustimmung seines unmittelbaren Vorgesetzten keine Geschenke von ihnen annehmen oder ihnen überreichen.

7.3 Obwohl die Richtlinie Fälle vorsieht, in denen der Erhalt eines Geschäftsgeschenks als akzeptabel angesehen wird, müssen die Mitarbeiter der Firma bei der Entscheidung über die Angemessenheit und Sozialadäquanz des Geschenks stets alle verfügbaren Umstände berücksichtigen. In jedem Fall muss der Mitarbeiter die mit dem Geschenk verbundenen Absichten berücksichtigen und beurteilen, ob die Übergabe des Geschenks mit dem Wunsch zusammenhängt, ihn zur unzulässigen Erfüllung offizieller Pflichten zu motivieren.

7.4 Alle gegebenen oder angenommenen Geschenke müssen in einem entsprechenden Register eingetragen werden.

8. Inakzeptables Verhalten

Darüber hinaus ist es nicht akzeptabel, wenn ein Mitarbeiter der Firma (oder eine andere Person in ihrem Namen) folgendes tut:

(A) überreicht, verspricht zu überreichen bzw. bietet eine Zahlung, ein Geschenk oder Unternehmensgastfreundlichkeit an, um die missbräuchliche Erfüllung von Pflichten zu beeinflussen, zu motivieren oder zu fördern;

(B) überreicht, verspricht zu überreichen bzw. bietet einem Staatsbeamten, Agenten oder Vertreter eine Zahlung, ein Geschenk oder Unternehmensgastfreundlichkeit an, um die etablierte Prozedur zu beschleunigen (in Fällen, in denen solche Zahlungen nach örtlichem Recht illegal sind);

(C) akzeptiert Zahlungen von Dritten, und wenn dieser Mitarbeiter weiß / vermutet, dass diese Zahlung im Austausch für geschäftliche Vorteile bestimmt ist, die sich aus der unsachgemäßen Erfüllung seiner Pflichten durch den Mitarbeiter oder die Firma ergeben können;

(D) nimmt ein Geschenk oder die bereitgestellte Unternehmensgastfreundlichkeit an, und ist sich dabei dessen bewusst oder vermutet es, dass das Geschenk oder die Gastfreundlichkeit angeboten oder bereitgestellt wird, um einen Mitarbeiter oder die Firma zu veranlassen, ihre Pflichten nicht ordnungsgemäß zu erfüllen;

(E) droht oder rächt sich gegen einen anderen Mitarbeiter der Firma, der sich geweigert hat, an einer Straftat im Zusammenhang mit Bestechung teilzunehmen, oder seinen Korruptionsverdacht gemäß den Bestimmungen dieser Richtlinie gemeldet hat;

(F) ist an Maßnahmen beteiligt, die möglicherweise gegen die Bestimmungen dieser Richtlinie verstoßen könnten.

9. Zahlungen für die Vereinfachung der Formalitäten

9.1 Die Firma gibt oder akzeptiert keinerlei Schmiergeld oder Zahlungen für Vereinfachung der Formalitäten.

9.2 Zahlungen zur Vereinfachung der Formalitäten sind in der Regel kleine informelle Zahlungen an Staatsbeamte, die geleistet werden, um das Durchlaufen etablierter öffentlicher Verfahren zu gewährleisten oder zu beschleunigen. Solche Zahlungen sind keine für die Firma üblichen und annehmbaren Praktiken, aber in einigen anderen Gerichtsbarkeiten, in denen die Firma tätig sein kann, sind sie weit verbreitet.

9.3 Wenn ein Mitarbeiter der Firma aufgefordert wird, eine Zahlung im Namen der Firma zu leisten, muss er stets den Zweck der Zahlung und die Verhältnismäßigkeit des angeforderten Betrags zum Wert der bereitgestellten Waren oder Dienstleistungen berücksichtigen. Mitarbeiter der Firma müssen immer die Vorlage einer Rechnung mit dem Zahlungszweck verlangen. Bei Verdacht, Besorgnis oder Zweifel an der Zahlung sollte sich der Mitarbeiter an seinen direkten Vorgesetzten wenden.

9.4 Da das ukrainische Recht Zahlungen zur Vereinfachung von Formalitäten und jegliches Schmiergeld verbietet, sollten Mitarbeiter solche Maßnahmen nicht ergreifen. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, seinen direkten Vorgesetzten so bald wie möglich über solche Vorfälle oder Anstiftungen zu informieren.

9.5 In der Regel ist Schmiergeld eine Zahlung, die als Reaktion auf einen bestimmten Geschäftsprofit oder -vorteil erfolgt. Mitarbeiter der Firma sollten alle Maßnahmen vermeiden, die zur Zahlung / zum Erhalt oder zur Vermutung über die Möglichkeit der Zahlung / des Erhalts vom Schmiergeld / Zahlung zur Vereinfachung der Formalitäten durch die Firma führen könnten.

10. Freiwillige Beiträge

10.1 Die Firma leistet keine Beiträge an die politischen Parteien. Die Firma leistet nur gemeinnützige Beiträge, die nicht im Widerspruch zu den örtlichen Gesetzen und der Ethik stehen. In keinem Fall können Beiträge ohne vorherige Genehmigung des Firmendirektors geleistet werden.

11. Affiliierte Personen

11.1 Die Definition des Begriffs „Affiliierte Person“ ist ziemlich umfangreich und kann jeden Menschen einschließen, der die Dienstleistungen der Firma und in ihrem Namen anbietet. Unter allen möglichen Umständen können affiliierte Personen Mitarbeiter, Tochterunternehmen und Partner sein.

11.2 Folgende Bestimmungen sollen bei der Zusammenarbeit mit affiliierten Personen in Betracht gezogen werden:

(A) Umfassende rechtliche Bewertung (Due Diligence) - Durchführung einer umfassenden rechtlichen Bewertung potenzieller affiliierter Personen und Bewertung der damit verbundenen Risiken. Es ist erforderlich, die Art der von diesen Personen ausgeführten Arbeiten, den Ort ihrer Tätigkeit, damit verbundene Fälle von Verstößen gegen Vorschriften / Gesetze bzw. Korruptionsfälle sowie andere relevante Risiken zu berücksichtigen. Obwohl die Firma den Abschluss von Verträgen mit einem hohen Maß an solchen Risiken nicht vorsieht, ist der Mitarbeiter verpflichtet, diese Informationen seinem unmittelbaren Vorgesetzten mitzuteilen, wenn nach Ansicht des Mitarbeiters ein hohes Korruptionsrisiko für eine der Personen besteht.

(B) Abschluss von Verträgen - Wenn die Firma beschließt, einen Vertrag mit einer affiliierten Person zu schließen, sollte der Mitarbeiter der Firma, der für den Abschluss einer solchen Vereinbarung verantwortlich ist, die Notwendigkeit berücksichtigen, zusätzliche Bestimmungen zur Korruptionsbekämpfung in den Vertragstext aufzunehmen. Im Falle des Abschlusses eines Vertrags mit einer solchen Person muss der Mitarbeiter mit dem Rechtsberater der Firma die Aufnahme der am besten geeigneten Bestimmungen in den Vertrag besprechen, die für die affiliierte Person die Möglichkeit ausschießen, illegale Handlungen zu begehen, die als Korruptionsdelikt angesehen werden können.

(C) Bekanntheit - Alle Mitarbeiter müssen die Gesetze zur Korruptions- und Bestechlichkeitsbekämpfung einhalten und mit den Bestimmungen dieser Richtlinie vertraut sein, bevor sie Arbeiten / Dienstleistungen im Auftrag der Firma ausführen. Bestimmungen über diese Richtlinie und die Notwendigkeit, sich mit ihr vertraut zu machen, sollten in die Vereinbarungen aufgenommen werden, die das Unternehmen mit seinen Vertragspartnern zu schließen hat.

(D) Überwachung - Es ist notwendig, die Arbeiten / Dienstleistungen der affiliierten Personen zu kontrollieren. Die Mitarbeiter müssen sicherstellen, dass die Organisation das Recht hat, die geleisteten Arbeiten / Dienstleistungen zu überprüfen, sowie das Verfahren für den Fall, wenn eine dieser affiliierten Personen gegen ihre Verpflichtungen verstößt.

(E) Gemeinsame Unternehmen - Bei der Gründung von gemeinsamen Unternehmen ist es wichtig sicherzustellen, dass sich Unternehmenspartner an ihren eigenen relevanten Richtlinien und Verfahren zur Bekämpfung von Bestechung und Korruption orientieren, die sich nicht wesentlich von dieser Richtlinie unterscheiden.

12. Verantwortung von Mitarbeitern

12.1 Jeder Mitarbeiter der Firma soll die Bestimmungen dieser Richtlinie lesen, verstehen und deren ständige Einhaltung sicherstellen.

12.2 Der Mitarbeiter ist verpflichtet, seinen direkten Vorgesetzten über die erhaltenen / gegebenen Geschäftsgeschenke und die Gastfreundlichkeit der Firma zu informieren (wenn möglich im Voraus oder unmittelbar nach Erhalt / Übergabe des Geschenks oder der Gastfreundlichkeit der Firma).

12.3 Alle Personen, die in der Firma oder unter deren Kontrolle arbeiten, sind verpflichtet, Maßnahmen zur Verhinderung, Aufdeckung und Meldung von Bestechung und anderen Formen von Korruption zu ergreifen. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, Maßnahmen zu vermeiden, die möglicherweise zu einem Verstoß gegen die Bestimmungen dieser Richtlinie führen könnten.

12.4 Wenn ein Mitarbeiter davon überzeugt ist oder den Verdacht hat, dass eine Handlung zu diesem Zeitpunkt oder in der Zukunft gegen die Bestimmungen dieser Richtlinie verstoßen oder diesen widersprechen könnte, muss er seinen unmittelbaren Vorgesetzten oder den Generaldirektor der Firma unverzüglich benachrichtigen. Zum Beispiel, wenn ein Kunde oder potenzieller Kunde einem Mitarbeiter etwas anbietet, um einen geschäftlichen Nutzen aus dem Unternehmen zu ziehen, oder von der Notwendigkeit spricht, ein Geschenk oder eine finanzielle Belohnung für die mögliche Zusammenarbeit mit ihm zu geben. Weitere Anzeichen von Bestechung oder Korruption sind im Anhang 1 aufgeführt.

12.5 Jeder Mitarbeiter der, gegen diese Richtlinie verstößt, kann disziplinarisch bestraft oder im schlimmsten Fall entlassen werden.

12.6 Vorbehaltlich des Arbeitsrechts behält sich die Firma das Recht vor, das Arbeitsverhältnis mit Mitarbeitern im Falle eines Verstoßes gegen diese Richtlinie zu beenden.

13. Registrierung und Aufzeichnung

13.1 Die Firma muss Finanzberichte erstellen und geeignete interne Kontrollverfahren anwenden, um die Notwendigkeit des Unternehmens zu bestätigen, Zahlungen an Dritte zu leisten.

13.2 Die Mitarbeiter sind verpflichtet, alle Berichte über die Verwendung von Mitteln für die Unternehmensgastfreundlichkeit, Geschäftsgeschenke und andere Ausgaben im Zusammenhang mit Dritten vorzulegen.

13.3 Alle Rechnungen, Frachtbriefe, Erläuterungsschriften und sonstigen Dokumente und Aufzeichnungen in Bezug auf Beziehungen zu Dritten wie Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern müssen korrekt und vollständig aufbewahrt werden. Rechnungen dürfen nicht als "außerbilanziell" verbucht werden, um unregelmäßige Zahlungen zu erleichtern oder zu verbergen.

13.4 Die Personalabteilung muss ein Register aller erhaltenen und überreichten Geschäftsgeschenke und der Unternehmensgastfreundlichkeit führen. Wenn der Mitarbeiter ein Geschenk erhält oder an einer unterhaltsamen Werbeveranstaltung teilnimmt, ist er verpflichtet, die Abteilung für Personalmanagement unverzüglich per E-Mail davon zu benachrichtigen, um diese Informationen in das Register einzutragen. Diese Register unterliegen regelmäßigen Inspektionen, auch von der Seite der Firmenleitung.

14. Benachrichtigung über den Korruptionsverdacht

14.1 Die Firma fordert die Mitarbeiter auf, etwaige Verdächtigungen oder Informationen über das Fehlverhalten so bald wie möglich zu melden. Wenn der Mitarbeiter nicht sicher ist, ob eine bestimmte Handlung Ausdruck von Bestechung oder Korruption ist oder andere Zweifel hat, sollte er sich an seinen direkten Vorgesetzten oder den Generaldirektor der Firma wenden.

15. Schutz

15.1 Mitarbeiter, die es einmal abgelehnt haben, Bestechungsgeld anzunehmen oder anzubieten, ein oder Paar Mals den Verdacht auf Korruption oder Fehlverhalten meldeten, haben manchmal Angst vor möglichen Konsequenzen. Die Firma fördert die Offenheit in solchen Angelegenheiten und unterstützt jeden, der seine Bedenken hinsichtlich der Nichteinhaltung dieser Richtlinie zum Ausdruck bringt, auch wenn sich solche Bedenken als falsch herausstellen.

16. Überwachung und Überprüfungen

16.1 Die Firmenleitung überwacht die Wirksamkeit der Umsetzung dieser Richtlinie und überprüft sie auf Einhaltung, Angemessenheit und Effizienz. Alle diesbezüglich festgestellten Verbesserungsmöglichkeiten sollten unverzüglich umgesetzt werden.

16.2 Alle Mitarbeiter der Firma sind für die erfolgreiche Anwendung dieser Richtlinie verantwortlich und müssen sich bei der Offenlegung von Informationen über potenzielle Bedrohungen / Risiken oder Verstöße von dieser leiten lassen.

16.3 Die Firma behält sich das Recht vor, nach eigenem Ermessen die Bestimmungen dieser Richtlinie von Zeit zu Zeit zu ändern und / oder zu ergänzen.

ANHANG 1. MÖGLICHE SZENARIEN VON RISIKOREALISIERUNG. BWERTUNGEN VON BESTECHUNG UND KORRUPTION

Die folgende Liste enthält potenzielle Risiken, die während der Arbeit in den Unternehmen der Firma auftreten können und für Bedenken sorgen oder verschiedenen gesetzlichen Vorschriften über die Korruptionsbekämpfung widersprechen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Endgültigkeit und dient ausschließlich der Unterstützung der Mitarbeiter bei der Einhaltung der Bestimmungen dieser Richtlinie.

Wenn der Mitarbeiter während seiner Arbeit in der Firma auf eine der folgenden Situationen stößt, muss er seinen direkten Vorgesetzten unverzüglich benachrichtigen:

(A) Der Mitarbeiter erfährt, dass ein Dritter unangemessene Geschäftspraktiken anwendet oder deren beschuldigt wurde;

(B) Der Mitarbeiter erfährt, dass der Dritte einen Ruf als Bestechungsgeber / Bestechungsnehmer hat oder eine "besondere Beziehung" zu Staatsbeamten hat;

(C) Der Dritte besteht darauf, eine Provision oder Vergütung für die Unterzeichnung eines Vertrags mit der Firma oder für die "Unterstützung" bei der Durchführung des für die Firma erforderlichen Verfahrens oder Prozesses zu erhalten, wobei die Leistungsverpflichtung durch die einschlägigen Rechtsvorschriften vorgesehen ist;

(D) Der Dritte verlangt die Zahlung in bar und / oder weigert sich, eine formelle Vereinbarung über die Zahlung der Provision / Vergütung zu unterzeichnen, oder lehnt es ab, eine Rechnung / einen Scheck für die bereits geleistete Zahlung vorzulegen;

(E) Der Dritte verlangt, dass die Zahlung an ein Land oder einen geografischen Ort überwiesen wird, der sich vom Land des Standorts oder des Geschäfts des Dritten unterscheidet;

(F) Der Dritte verlangt eine zusätzliche Gebühr oder Provision zu zahlen, die nicht im Voraus vereinbart wurde, für die Bereitstellung / "Unterstützung" bei der Erbringung von Dienstleistungen;

(G) Ein Dritter verlangt eine Zahlung zu seinen Gunsten, um potenzielle Straftaten zu "ignorieren";

(H) Der Dritte verlangt die Einstellung oder Bereitstellung anderer Leistungen für seinen Freund oder Verwandten;

(I) Der Mitarbeiter der Firma erhält eine Zahlungsrechnung von einem Dritten, die nicht dem Standard entspricht oder geändert zu sein scheint.

(J) der Dritte weigert sich, vereinbarte Bedingungen schriftlich zu formulieren;

(K) Der Mitarbeiter stellt fest, dass der Firma Provisionen oder Vergütungen in Rechnung gestellt werden, deren Höhe angesichts des in der Rechnung angegebenen Leistungsumfangs unangemessen hoch erscheint.

(L) Der Dritte bietet dem Mitarbeiter der Firma ein äußerst großzügiges Geschenk oder eine Art Unternehmensgastfreundlichkeit.

(M) Der Mitarbeiter der Firma wird gebeten, eine Werbeveranstaltung zu organisieren und gleichzeitig nicht daran teilzunehmen;

(N) Der Mitarbeiter der Firma wird eingeladen, an einer Werbeveranstaltung teilzunehmen, an der ihr Veranstalter nicht teilnehmen wird.

(O) Ein Mitarbeiter der Firma wird gebeten, Personen, die nicht mit dem Unternehmen / der Organisation eines Dritten verbunden sind (z. B. Familienangehörige), Unternehmensgastfreundlichkeit anzubieten. Einem Mitarbeiter der Firma wird angeboten, die Unternehmensgastfreundlichkeit zu nutzen und dies gilt auch für Personen, die nicht mit dem Geschäft der Firma in Verbindung stehen (z. B. Familienmitglieder).